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Wer ab April legal kiffen mag, fragt sich sicherlich wie man an Cannabis kommt. Dies könnte sich zu Anfang schwierig gestalten. Die Möglichkeiten im Überblick. cannabis kaufen deutschland wo, cannabis kaufen in der nähe​

Viele freuen sich sicherlich darauf, bereits am Ostermontag ihr erstes, legal besessenes Cannabis zu rauchen. Mit Spannung wurde das Cannabis-Gesetz der Ampel-Koalition erwartet, zum 1. April 2024 tritt es in Kraft. Bei der Versorgung mit Gras könnte es allerdings zu Anfang der Legalisierung Schwierigkeiten geben. Es gibt nämlich keine Geschäfte, die Cannabis verkaufen. Wie kommt man jetzt an einen Joint?

Wo kann man Cannabis ab dem 1.4. kaufen?

Einfach Cannabis nach niederländischem Vorbild mal um die Ecke einkaufen geht nicht. Anders als ursprünglich geplant, wird es vorerst keine Geschäfte geben, die die Droge verkaufen.

Mittelfristig ist auch ein Verkauf über Fachgeschäfte geplant. Die Bundesregierung will dies aber erst in einer zweiten Stufe und über ein weiteres Gesetz regeln, das derzeit vorbereitet wird. Geplant sind Modellregionen, in denen für fünf Jahre auch der kommerzielle Verkauf über lizenzierte Fachgeschäfte getestet wird.

Die geplanten Clubs sind somit neben dem privaten Anbau die einzige legale Bezugsquelle.

Legales Cannabis aus Eigenanbau

Übrig bleibt gesetzlich bis zur Einführung der Anbauvereinigungen im Juli noch der Eigenanbau. In Deutschland ist es erwachsenen Personen erlaubt, die seit mindestens sechs Monaten einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Land haben, zum Eigenkonsum pro volljähriger Person eines Haushalts bis zu drei Cannabispflanzen gleichzeitig am Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt anzubauen. Jegliche zusätzlichen Cannabis- oder Nutzhanfpflanzen über die Anzahl von drei hinaus müssen umgehend und vollständig vernichtet werden. Pro erwachsene Person am Wohnsitz ist der Besitz von insgesamt 50 g getrocknetem Cannabis zum Eigenkonsum erlaubt.

Cannabis-Samen kaufen ab dem 1. April

Es ist gestattet, dass Cannabis-Samen aus EU-Mitgliedsstaaten für den privaten Eigenanbau eingeführt werden. Ein Erwerb über das Internet oder per Fernabsatz sowie der Versand nach Deutschland sind erlaubt. Des Weiteren können bis zu sieben Cannabis-Samen oder fünf Stecklinge pro Monat von Anbauvereinigungen an volljährige Nicht-Mitglieder für den privaten Eigenanbau weitergegeben werden, sofern sie beim gemeinschaftlichen Eigenanbau entstanden sind. Bei einer kombinierten Weitergabe von Samen und Stecklingen dürfen insgesamt höchstens 5 Samen und Stecklinge abgegeben werden. Nicht-Mitglieder sind in diesem Fall verpflichtet, der Anbauvereinigung die entstandenen Selbstkosten für die Herstellung der weitergegebenen Cannabis-Samen oder Stecklinge zu erstatten.

Cannabis-Samen und Pflanzen im Baumarkt kaufen?

Trotz der Teil-Legalisierung von Cannabis wollen die meisten deutschen Baumärkte zunächst kein Saatgut für Cannabis-Pflanzen in ihr Sortiment aufnehmen. Die Ketten Obi, Toom, Hornbach und Bauhaus antworteten auf dpa-Anfrage übereinstimmend, die Teil-Legalisierung habe keine Auswirkungen auf ihr Sortiment. Cannabis ist somit als Samen- oder Pflanzen bis auf Weiteres bei Baumärkten nicht erhältlich.

Cannabis-Samen dürfen dem Gesundheitsministerium zufolge aber aus EU-Mitgliedsstaaten legal eingeführt werden.

Cannabis vom Nachbar oder Freunden erhalten?

Cannabis aus dem privaten Eigenanbau dient dem Zweck des Eigenkonsums und darf nicht an Dritte weitergegeben werden. Somit entfällt gesetzlich auch die Möglichkeit, Cannabis legal im Bekanntenkreis zu erwerben.

Schwarzmarkt: Ist Dealen jetzt erlaubt?

Dealen bleibt strafbar. Einige Strafen werden sogar verschärft, mit dem Ziel, den Jugendschutz zu verstärken. So wird etwa der Verkauf von Cannabis an Minderjährige mit mindestens zwei Jahren Freiheitsstrafe, statt bisher einem Jahr geahndet.

Anbauvereinigungen und Clubs: Änderungen zum 1. Juli

Zum 1. Juli erlaubt werden auch „Anbauvereinigungen“. Also so etwas wie Clubs für Volljährige, in denen bis zu 500 Mitglieder Cannabis anbauen und untereinander zum Eigenkonsum abgeben – am Tag höchstens 25 Gramm je Mitglied und im Monat höchstens 50 Gramm. Für 18- bis 21-Jährige sollen monatlich 30 Gramm mit höchstens zehn Prozent Tetrahydrocannabinol (THC) zulässig sein, das ist der Stoff mit der Rauschwirkung. Die Clubs sind als nicht kommerzielle Vereine zu organisieren und brauchen eine Erlaubnis, die befristet gilt. Das Anbaugebäude darf keine Wohnung sein und keine auffälligen Schilder haben. Werbung ist tabu, auch Cannabis-Konsum direkt vor Ort. Anbauflächen und Lager müssen gesichert werden, für Transporte sollen Regeln gelten.

Wie bekommt man Cannabis aus Clubs und Anbauvereinigungen?

Um gemeinschaftlich angebautes Cannabis zu bekommen, muss man es vor Ort entgegennehmen, den Mitgliedsausweis und einen amtlichen Ausweis mit Foto vorlegen. Erlaubt ist nur Cannabis in Reinform, also als getrocknete Blüten und blütennahe Blätter (Marihuana) oder abgesondertes Harz (Haschisch). Verboten sind Mischungen mit Tabak, Nikotin oder Lebensmitteln. Die Packung muss neutral sein. Auf einem Infozettel müssen unter anderem das Gewicht in Gramm, die Sorte, der durchschnittliche THC-Gehalt in Prozent und Hinweise zu Risiken des Konsums aufgeführt werden. Ein Kaufpreis darf nicht verlangt werden, finanzieren sollen sich die Vereinigungen durch ihre Mitgliedsbeiträge. Geregelt sind auch Dokumentationspflichten und amtliche Kontrollen.

Kritik: Kein legales Cannabis ab 1. April verkäuflich

Ab dem 1. April könnten Erwachsene zwar legal mit größeren Mengen Cannabis unterwegs sein, dieses könne aber objektiv nicht aus legalen Quellen stammen, hatte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff zuletzt kritisiert. „Vor allem die ersten Monate werden zu einem Booster für den Schwarzmarkt“, warnte der CDU-Politiker. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wies das zurück: Wenn jemand etwa am 2. April auf Grundlage einer eigenen angebauten Pflanze konsumiere, spiele es keine Rolle, wann die Pflanze gekauft und aufgebaut wurde oder wie viel Wasser sie hatte. Sondern es gelte: „Hier ist sie, sie ist jetzt legal, und der Konsum ist auch legal.“ Die meisten deutschen Baumärkte wollen erst einmal kein entsprechendes Saatgut in ihr Sortiment aufnehmen.

Polizei geht weiter gegen Verkäufer vor – samen cannabis kaufen deutschland

Cannabis, das zurzeit im Umlauf ist, kann nach Auffassung von Polizei und Anklagebehörden in Südbaden nicht aus legalen Quellen stammen. Anbauvereinigungen für Cannabis, die einen legalen Erwerb ermöglichen sollen, könnten erst vom 1. Juli an starten. Das teilten die Staatsanwaltschaften Freiburg, Lörrach und Waldshut-Tiengen sowie das Polizeipräsidium Freiburg am Mittwoch gemeinsam mit. Mit dem 1. April wurde der Besitz und Konsum von Cannabis für Erwachsene in Deutschland legal.

Es sei zwar der private Eigenanbau von bis zur drei Cannabispflanzen bereits möglich. Da diese aber erst wachsen und dann getrocknet werden müssten, seien „konsumfähige Erzeugnisse zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen“, schrieben die regionalen Behörden.

Der Verkauf von Cannabis bleibe weiter strafbar. Menschen, die zurzeit Cannabis besitzen und damit angetroffen werden, sind demnach Zeugen im Verfahren gegen unbekannte Verkäufer. „Diese Zeugen sind auch grundsätzlich zu wahrheitsgemäßen Angaben verpflichtet. Ihre Personalien sind daher für die Zeugeneigenschaft festzustellen.“ Der Handel mit Cannabis werde weiter konsequent strafrechtlich verfolgt, hieß es in der Mitteilung. cannabis kaufen in der nähe​

Cannabis-Gesetz: Konsum, Besitz, Weitergabe und Handel

Mehr Informationen zu den neuen Regelungen im Zuge des Cannabis-Gesetzes gibt es hier auf unserer 

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